Juffi Hajk – Tag 2

Erschienen am 7. August 2016 in Aktionen

Tim

Tim

Pfadi-Leiter
Admin

 

Nach dem Frühstück liefen wir am Rhein entlang und machten in einem kleinen Dorf Pause. Wir setzten uns in den Garten des Pfarrheims und ließen unsere Kothenbahnen trocknen. Plötzlich fing die Messe an und das ganze Dorf strömte dem Kircheneingang entgegen. Eine ältere Dame wurde auf uns aufmerksam, erkundigte sich, ob wir christliche Pfadfinder seien und forderte uns auf mit in die Messe zu gehen. Da wir aber nur eine kurze Pause machten und dann weiterziehen wollten, lehnten wir freundlich und dankend ab. Daraufhin fühlte sich die Dame beleidigt und bezeichnete unseren Leiter als christlichen Pfadfinder unqualifiziert, woraufhin sie ohne ein weiteres Wort in die Kirche verschwand. Mit einem Lächeln auf den Lippen zogen wir weiter Richtung St. Goar. Dort nahmen wir eine Fähre über den Rhein nach St. Goarhausen, wo die örtliche freiwillige Feuerwehr ihr Jubiläum feierte. Diese Gelegenheit nutzten wir, um nach einer Unterkunft zu fragen. Schnell hatte der Feuerwehrhauptmann uns eine Möglichkeit im Pfarrheim organisiert, wo wir freundlich empfangen wurden.

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Nach dem Abendessen beim Dönermann trafen wir auf der Straße auf zwei japanische Touristinnen, die zu einem Festival in der Gegend wollten, dafür allerdings auf der Suche nach einem Taxi waren. Der Rückweg in den Dönerladen endete leider nur mit dem Hinweis auf das Schild am Bahnhof wo die Taxitelefonnummer stünde. So machten wir uns also, nun zu sechst, kommunizierend mit Händen und Füßen, auf dem Weg zum Bahnhof von St. Goarhausen von wo Tim das Taxiunternehmen kontaktierte. Auf die Bitte nach einem Taxi erfolgte aber nur die Antwort „Wir sind gerade auf dem Weg nach Koblenz.“ „Aha, das ist ja interessant…“, dachten wir uns und verharrten in Unverständnis dieser Auskunft. Bis wir also geschnallt hatten, dass St. Goarhausen nur ein Taxi und einen Fahrer hat, dauerte es also ein seltsames Gespräch. Glücklicherweise machte die Dame am Telefon uns allerdings darauf aufmerksam, dass es einen Shuttle-Bus zum Festival gäbe. Und so dankten die beiden uns außerordentlich, nachdem wir sie zu der Station gebracht hatten. Wir verabschiedeten uns, kehrten ins Pfarrheim zurück und schliefen einmal mehr sofort ein.

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